Denk- und Rechenfehler des Kapitalismus

Rat- und Hilflosigkeit allerorten. Warum funktioniert der Kapitalismus nicht?

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Top-US-Ökonom gibt Scheitern des Weltwirtschaftssystems zu!


Systemfehler unserer Wirtschaft sollen mit Sozialabbau beseitigt werden. Aber nur anders herum wird ein Schuh daraus. Sozialabbau kann vermieden werden, wenn die Systemfehler des Kapitalismus beseitigt werden. Und zusätzlich erhalten wir eine funktionierende Wirtschaft. Nach Auffassung vieler "Chefmodernisierer" gehört jetzt alles auf den Prüfstand.

Prüfstand
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Dann machen wir das doch. Aber nicht nach dem Muster: Das gemeine Volk hat über seine Verhältnisse gelebt, das gemeine Volk muss nun den Gürtel enger schnallen (mit Ausnahme der meist mit öffentlichen Geldern gut ausgestatteten "Eliten").
Verträge und Leistungsversprechen müssen gebrochen werden (Haushaltssicherungsgesetz). Dann machen wir das doch. Am besten fangen wir bei den Systemfehlern an.
Da ist zunächst das Schneeballsystem der wertlosen Staatsschulden. Fangen wir hier gleich mit Vertragsbruch an und beseitigen das System durch Zerstörung, das heißt mit dem Ausbuchen der wertlosen Schulden und der ihnen gegenüber stehenden Pseudogeldvermögen.
Alles muss auf den Prüfstand. Dann machen wir am besten gleich mit dem Zinssystem weiter. Die Belastung durch die Zinsausgaben sind fast doppelt so hoch wie die Rentenleistungen. Das (und nicht die Rentenleistungen) können wir uns nicht mehr leisten. Außerdem ist das Zinssystem das System mit dem größten ungerechten Umverteilungsfaktor von unten nach oben. Über 80% der Bevölkerung sind die Verlierer des Systems. Ein unglaublicher Skandal, der bisher im Dunkeln gehalten werden konnte.
Wenn wir radikale Veränderungen brauchen, wie unsere Pseudoeliten immer betonen, dann fangen wir doch gleich damit an. Der Autor hat die wichtigsten Systemveränderungen in seinen Büchern dargestellt. Aber dem Trend der Zeit folgend, sind die Systemfehler auch in Kurzberichten beschrieben, die sofort herunter geladen werden können.


Das Scheitern des US-Kapitalismus. Quo vadis Amerika?
Drei Millionen wertvollster Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie sind in den letzten zwei Jahren verloren gegangen.
7 Billionen Dollar an Aktienvermögen haben sich im selben Zeitraum buchstäblich im Nichts aufgelöst und zig Millionen Amerikaner um ihre Alterssicherung geprellt.
Jeder Dollar Wachstum bewirkt in dem fehlerhaften Finanzsystem mittlerweile das Fünffache an zusätzlichen Schulden. Damit nimmt die Schuldenkrise die USA (und die anderen Industienationen) immer stärker in den Würgegriff und verhindert neue Arbeitsplätze und Wohlstand.
Ein (zunehmend verarmendes) Land, das für sein Militär mehr Geld ausgibt als der Rest der Welt, ist mehr als krank.
Volk hinter Gittern, hieß ein ARD-Magazinbeitrag im September 2003. Hintergrund ist die Tatsache, dass über zwei Millionen Amerikaner im Knast sitzen. Das ist ca. achtmal so viel wie in (anderen) zivilisierten Ländern. Ein unbeschreibliches Armutszeugnis!
In dem vor einem Scherbenhaufen stehenden einstigen Wunderland Kalifornien (The Golden State!) soll ein österreischischer Bodybuilder als Gouverneur den Widerspruch zwischen kleinem Einmaleins und Kapitalismus durch pure Muskelkraft überwinden. Mein Gott, Amerika! Was ist nur aus Godīs own country geworden?

Das Scheitern des US-KapitalismusAuf dem Weg zum Download

Der Bericht ist eine pdf-Datei, hat 27 Seiten im Großformat und ist für eine Anerkennungsgebühr von drei Euro bei click and buy erhältlich.


Der angestebte (aber weit entfernte) Haushaltsausgleich ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung bei der Bewältigung des Staatsschuldenproblems. Eine Diskussion über den Haushaltsausgleich findet nicht statt, weil die Missstände nicht publik werden dürfen. Denn wie jedes Kettenbriefsystem überlebt auch die Staatsverschuldung nur, wenn die Käufer der Staatsanleihen im Unklaren gelassen werden über die Wertlosigkeit dieser Finanztitel.

HaushaltsausgleichAuf dem Weg zum Download

Der Bericht ist eine pdf-Datei, hat 14 Seiten im Großformat und ist für eine Anerkennungsgebühr von zwei Euro bei click and buy erhältlich.

Haushaltsausgleich-zweite Auflage

Die zweite, stark erweiterte Auflage von "Haushaltsausgleich" ist im Januar 2006 erschienen. Die zweite Auflage finden Sie hier.

P.S. In diesem Zusammenhang wäre zu prüfen, ob die Werbung zum Zeichnen der Staatsanleihen nicht irreführend und daher verboten ist. Falls ein Rechtsanwalt (Verfassungsrechtler?) an diesem Thema interessiert ist, möge er mit dem Autor Kontakt aufnehmen.


Die Zins-/Wachstumsfalle beschert uns erdrückende Zinslasten, die in ihrer Höhe die Rentenzahlungen bei weitem übertreffen. Außerdem steigen die Zinslasten viel schneller als die Wirtschaftsleistung. Ein bedrohliches Krisenelement, das aber bei unseren "Chefmoderniserern" und in den Altmedien überhaupt nicht auftaucht. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass deren Lösungen immer haarscharf an den wichtigen Problemen vorbei gehen und die Situation immer schlechter statt besser wird.

Die Zins-/WachstumsfalleAuf dem Weg zum Download

Der Bericht ist für eine Anerkennungsgebühr von 2 Euro bei click and buy erhältlich.
Zu einem unfreiwilligen Kronzeugen der Zins-/Wachstumsfalle wurde im Herbst 2003 der Präsident des Münchener Ifo-Instituts.


Deutschland hat vielfältige Wirtschaftsprobleme. Das Lösungsspektrum ist dagegen stark eingeschränkt auf Sozialabbau, niedrigere Löhne und niedrigere Steuern. Aber kann mit diesen Mitteln überhaupt etwas bewirkt werden oder wird durch diese Rezepte die Arbeitslosigkeit sogar noch steigen? Was ist von der zur Zeit betriebenen Voodoo-Ökonomie zu halten? Können Billigjobs Deutschland aus der Krise führen und sind eigentlich diese Billigjobs tatsächlich vorhanden?

KonjunkturlokomotiveAuf dem Weg zum Download

Der Bericht ist für eine Anerkennungsgebühr von 2 Euro bei click and buy erhältlich.
Laut Querdenker Biedenkopf vom Oktober 2003 sind Tüteneinpacker unsere Zukunft.


Weiter mit den Systemfehlern


Hilferufe unserer "Experten" nach Ablösung von ihren Ämtern.

Täglich hören wir die Hilferufe unserer "Experten", dass sie nicht mehr weiter wissen, dass sie von ihren Positionen abgelöst werden wollen. Doch keiner befreit diese Menschen von ihren sie überfordernden Positionen.
Chefvolkswirt der Deutschen Bank Nobert Walter
schlägt vor, dass der Urlaub nicht mehr bezahlt wird. Vor einigen Jahren war er noch mit der Halbierung des Urlaubs zufrieden. Ein eindeutiger Hilferuf: "Ich bin meiner Position nicht mehr gewachsen. Löst mich bitte sofort ab, bevor ich noch weiteren Blödsinn erzähle!"

Chef des DIHK
schlägt vor, dass in fünf Jahren 500 Stunden umsonst gearbeitet werden soll. Ferner sollen die Arbeitnehmer in den nächsten drei Jahren mit Nullrunden zufrieden sein. Was er nicht vorschlägt, ist, dass das Kapital umsonst arbeiten soll. Ein eindeutiger Hilferuf: "Ich bin meiner Position nicht mehr gewachsen. Löst mich bitte sofort ab, bevor ich noch weiteren Blödsinn erzähle!"

Ex-Wirtschaftsminister Clement
schlägt vor, auf Feiertage zu verzichten. Ein eindeutiger Hilferuf: "Ich bin meiner Position nicht mehr gewachsen. Löst mich bitte sofort ab, bevor ich noch weiteren Blödsinn erzähle!" Clement ist erlöst worden, sein Ruf nach Ablösung ist erhört worden und sein Rausschmiss aus der Partei geplant.

Der Chef der Wirtschaftsweisen Rürup
schlägt vor, bei einem "Notstand" die Renten zu kürzen. Was er nicht vorschlägt, bei einem Notstand die Staatsschulden zu kürzen oder zu streichen oder zumindest die Zinszahlungen zu streichen. Ein eindeutiger Hilferuf: "Ich bin moralisch und geistig bankrott. Löst mich bitte sofort ab, bevor ich noch weiteren Blödsinn erzähle!"
P.S. Rürup ist übrigens einer der Wenigen, dem man nachweisen kann, dass er die Denk- und Rechenfehler des Kapitalismus kennt. Dass er diese Kenntnisse nicht öffentlich macht bei seiner ständigen Medienpräsenz und dass er diese Kenntnisse nicht einsetzt bei der Lösung der wirtschaftlichen Probleme, ist verachtenswert. Was können wir noch erwarten, wenn der nominelle Oberweise dieser Republik gegen die Bevölkerung arbeitet. Er ist ein Täter in einer der wichtigsten Funktionen der Republik in dem Sinne, wie es Michael Opoczynski in seinem Buch "Die Blutsauger der Nation" beschreibt.

Ex-Wirtschaftsweiser Peffekoven
schlägt vor bei einem Notstand alles und jedes zu streichen, aber nicht die Bedienung der Staatsschulden. Ein eindeutiger Hilferuf: "Ich bin moralisch und geistig bankrott. Löst mich bitte sofort ab, bevor ich noch weiteren Blödsinn erzähle!"

Ex-Chef der Wirtschaftsweisen Wiegard
schlägt vor, die Steuern nicht zu senken. Das verlagert nur die Probleme in die Zukunft. Eine bemerkenswerte Einsicht. Aber auch eine bittere Erkenntnis. Denn bisher war der Vorschlag von Steuerkürzungen die Allzweckwaffe zur Rettung des Systems. Weshalb nicht einmal zur Abwechslung die Systemfehler des Kapitalismus benennen und nach Lösungen zur Beseitigung der Systemfehler suchen.

Frage und Antwort zur Staatsverschuldung

Wo steht eigentlich geschrieben, dass die Staatsschulden jemals zurückgezahlt werden müssen oder zumindest die Zinsen zu bedienen sind? Bis jetzt hat doch noch kein Staat seine Schulden zurückbezahlt, oder? Schließlich sind es sowohl Österreich als auch Spanien respektable Staaten, von einem Multinationalen Unternehmen "Die Fugger" hat man jedoch seit ein paar 100 Jahren nichts mehr gehört.
Insofern handeln doch unsere politisch verantwortlichen durchaus vernünftig und im sinne des Allgemeinwohls, wenn sie wieterhin Schulden aufnehmen, solange ihnen noch irgendjemand etwas leiht!
mfg
Josef B.
Dass Staaten in der Tat ihre Schulden nicht zurückzahlen, bedeutet, dass es irgendwann Verlierer geben muss, wie bei jedem Schneeballsystem. Bisher wurden die Schulden meist durch Kriege vernichtet (ist auch heute noch möglich) und die Staatsschuldengläubiger hatten das Nachsehen. Wer bei unserem System das Nachsehen hat und wann das sein wird, ist unbestimmt. Dass immer wieder jemand neue wertlose Schulden zeichnet (damit alte Schulden "getilgt" werden können), setzt eine wachsende Wirtschaft und Bevölkerung und auch eine gehörige Portion Dummheit voraus. Diese Voraussetzungen sind jedoch nicht mehr in vollem Umfang gegeben. Durch die Euroverträge ist die Schuldenaufnahme begrenzt worden und es wird sogar ein Haushaltsausgleich angestrebt. Das heißt, die Zinsen müssten dann komplett aus Steuern bezahlt werden. Das heißt ca. 14% unserer Steuern könnten dann nicht mehr für die Aufgaben des Staates genutzt werden mit den entsprechenden Kürzungen in allen Bereichen. Das dürfte das Ende unserer sozialen Gesellschaft bedeuten, wie wir sie in allen Jahren seit Bestehen der Bundesrepublik gewohnt waren.
Im Übrigen ist es nicht ganz so harmlos, wenn sich immer wieder "Dumme" finden, die Staatsanleihen zeichnen. Denn dieses Spargeld soll nach den Regeln der Volkswirtschaftslehre produktiv in neue Arbeitsplätze und die Modernisierung der Wirtschaft investiert werden und nicht in wertlose Staatsschulden. Dass so viele Arbeitsplätze fehlen, ist auch zum Teil auf das Schneeballsystem Staatsverschuldung (und die übrige wahnwitzige Überschuldung der Wirtschaft und die erdrückenden Zinslasten) zurückzuführen.
Ein System zu betreiben wie die Staatsverschuldung, das nach den Rechenregeln des kleinen Einmaleins nicht funktonieren kann, ist Voodoo-Ökonomie. "Eliten", die ein solches System in Gang gesetzt haben und weiter betreiben, sind moralisch und geistig so unterbelichtet, dass man Angst vor ihnen haben muss und vor dem, was sie noch anrichten werden.
Wenn wir wissen, dass wir die Staatsschulden nicht mehr zurückzahlen können, müssten wir einen "geordneten" Staatsbankrott (über einen längeren Zeitraum) durchführen und die Schulden als wertlos erklären ebenso wie die ihnen entsprechenden Geldvermögen. Das scheuen jedoch unsere "Eliten" wie der Teufel das Weihwasser, weil sie dann auch ihren eigenen geistigen und moralischen Bankrott erklären müssten. So wird also weiter gewurstelt und die "Eliten" sorgen dafür, dass die Lasten immer nur die anderen treffen.
MfG
Horst Boettcher

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