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Der HandstandHandstand steht für den neuen aufrechten Gang des uninformierten Zeitgenossen mit den beiden Mühlsteinen Staatsschulden und Zinslasten. So wie dieser hoffnungsvolle Beschäftigte mit diesen Klötzen und in dieser Position nicht weit kommen wird, so geht es uns, wenn wir nicht Tabula Rasa machen. Fünfzig Jahre großer Entbehrungen und ohne Zukunftsinvestitionen würde es dauern, wenn wir die Staatsverschuldung zurückzahlen würden. Wir müssten noch einmal soviel an Zinsen zahlen, wie wir jetzt an Staatsverschuldung haben, und zusätzlich die Staatsschulden selbst tilgen. Das ist völlig ausgeschlossen, aber auch sinnlos und verantwortungslos. Je früher wir das einsehen, desto besser. Aber es steht zu befürchten, dass man solange wie möglich versucht, uns eine heile Welt des Kapitalismus vorzugaukeln, natürlich auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit und auf Kosten der Chancen der Jugend.
Der nächste sinnlose und gefährliche Coup steht uns mit dem Haushaltsausgleich bevor. Dieses Programm ist ein gewaltiges Anti-Konjunkturprogramm. Unserer Wirtschaft wird damit ein jährlicher Schaden und eine Belastung von ca. 70 Milliarden Euro auferlegt. Der sichere Weg in den Ruin. Der Autor hat über den immensen Schaden durch den Haushaltsausgleich wahrscheinlich als Erster und bisher Einziger berichtet in dem Buch Zins, Wachstum und die Zins/Wachstumsfalle - Denk- und Rechenfehler des Kapitalismus. Siehe dazu das Inhaltsverzeichnis.

Der gute alte Michel, Michel diesmal von Wilhelm Busch gezeichnet. "Ich bin der Größte", sagt er in einem Diagramm in "Michel erwache". Aber er ist wie so oft nur der größte Lastesel der Nation. Die Informationen, um das zu verhindern, muss er sich schon selbst besorgen. Sie werden ihm nicht auf dem Silbertablett geliefert. Im Gegenteil, auf dem Silbertablett bekommt er vorwiegend Desinformationen. So wird z. B. heute dreist versucht, den Michel in Sachen Staatsverschuldung vom Opfer zum Täter zu machen. Siehe auch die Briefaktion. Verständlich auch, dass der Autor mit dem Buch "Michel erwache. Wirtschaften ohne Katastrophen" versucht, den Michel aufzuwecken und ihm mit besseren und verständlicheren Informationen die Gegenwehr zu ermöglichen.

Der goldene BulleBulle und der makabre Tanz der Börse um diesen Fetisch. Und wie gern hätte man, wenn die Bevölkerungsmehrheit mittanzen würde. Wenn schon die Realität wenig Angenehmes bietet, dann ist da immer noch die Scheinwelt, in der Kurse sich unbehelligt von lästigen Fakten in die Lüfte schwingen. Wenn die Anleger dann abgezockt sind, werden die Märkte geschlossen wie der Neue Markt. Der Name eines der größten Betrugsmanöver in der Wirtschaftsgeschichte muss in der Versenkung verschwinden und die Profiteure verschwinden hinter Gittern. Die meisten hinter den Gittern ihrer schwer bewachten Villen, einige wenige hinter Gefängnisgittern. Die masters of the universe sind auf Zwergenmaß geschrumpft, aber bereiten bestimmt schon ihren nächsten Coup vor. Deshalb gilt immer und immer wieder "Michel sei wachsam!" (siehe weiter oben).


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